Nach 20 Jahren gab Gabi Müller-Verholt ihren fleißigen Helfern, sowie den Mitstreitern schriftlich bekannt, dass sie die wichtigen Erholungsferien für die vielen weißrussischen Kinder und deren Mütter nicht mehr organisieren werde. Frau Müller-Verholt hat mit lieben vollen Engagements für die Tschernobyl-Opfer Erholungsurlaube organisiert und nun gibt sie auf.
Sie war die treibende Kraft, die hinter der „Kinderhilfe Tschernobyl stand und arbeitete für den Caritas - Kreisverband. Der Grund für diesen Abschied sind die bürokratischen Hürden, der der Staat Weißrussland dem wichtigen Erholungsurlaub der Familien in den Weg legt. Somit werden in diesem Sommer das erste Mal, seit 1991, leider keine erkrankten Kinder mit ihren Müttern in Unna und der Umgebung ihre Erholung finden.
Denn circa 1000 Menschen hatten in den vergangenen Jahren das Angebot bei den Unnaer Gastfamilien gerne genutzt. Schon vor Ostern hatte Frau Müller-Verholt die Leiterin des Unnaer Ernst-Barlach-Gymnasium verkündigt, dass die Behörden immer mehr Anträge verlangen und sie keine Kraft mehr hätte, was die Organisation der Aufenthalte angehe. Zu diesem Zeitpunkt war auch noch nicht klar, ob Frau Müller-Verholt die wichtige Arbeit für die Menschen in diesem Jahr noch einmal stemmen könnte.
Und nun hat sie vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass sie nicht mehr weiter macht und das nach so vielen Jahren aufopfernder Arbeit. Gabi Müller-Verholt ließ auch verlauten, dass sich eine Nachfolgeregelung leider nicht abzeichnet. Dennoch hätte sie die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass jemand für die Kinderhilfe das Amt übernehmen möchte. So bleibt abzuwarten, ob sich ein würdevoller Nachfolger für Frau Müller-Vervolt für diese wichtige Aufgabe findet. Mehr dazu auf derwesten.de.
Schon 25 Jahre sind vergangen, seit der schlimmen Reaktorkatastrophe, die in Tschernobyl stattfand. Und noch immer sterben viele Menschen unter den Folgen, sagte die Vorsitzende Ingrid Meyer der Tschernobyl-Kinderhilfe aus Oldenburg. Noch immer schätzen die ukrainischen Behörden insgesamt 5 Millionen Opfer, die die Reaktorkatastrophe mit sich brachte, denn viele Menschen leben immer noch auf verseuchten Gebieten.
Da diese Menschen sehr arm sind und ihr Boden verseucht ist, sind sie auf die Selbstversorgung angewiesen. Denn die Löhne und Renten sind zu klein, um davon überleben zu können.
Seit vielen Jahren lädt aus diesem Grund die Odenburger Tschernobyl-Kinderhilfe Familien und Kinder aus den betroffenen Gebeten für vier Wochen zu einem Erholungsaufenthalt ein. In diesem Jahr wäre das vom 18. Juli bis zum 16. August der Fall. Für diese Zeit sucht die Kinderhilfe dringend noch Gasteltern. Außerdem werden auch Sponsoren gesucht, die eventuell Picknicks oder anderes organisieren wollen. Wer helfen möchte, kann sich bei Ingrid Meyer unter der Telefonnummer 509 87 90 oder bei Herrn Jürgen Kuhne unter Tel. 5 13 93 melden.
Denn durch diesen Erholungsaufenthalt wird das Immunsystem der Betroffenen gestärkt, da es im schönen Oldenburg keine verstrahlte Nahrung und Luft gibt. Diese einzigartige Maßnahme hält für die betroffenen Kinder laut Statistik bis zu acht Monate an. Außerdem sollte erwähnt werden, dass Frau Meyer für ihr wichtiges Engagement im Jahre 2008 zur Ehrenbürgerin von Oldenburg gewählt wurde. Und genau hier sieht man, was eine einzelne Person alles bewirken kann. Also helfen auch Sie mit.
Ihre Hilfmit.eu
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