Das Down Syndrom, eine Anomalie der Chromosomenverteilung, gehört zu den häufigsten genetischen Veränderungen, die eine Lebensbeeinträchtigung verursachen, es tritt bei etwa einer von 700 Geburten auf. Die Bezeichnung Trisomie 21 resultiert aus dem dreifachen Vorhandensein des Chromosoms 21 in jeder Zelle (statt zweifach). Es gibt verschiedene Ausprägungen der Chromosomenanomalie, daher auch verschiedene Erscheinungsformen des Down Syndroms.
Das Down Syndrom kann vorgeburtlich diagnostiziert werden, allerdings nach dem Stand der Medizin im Jahr 2011 nicht mit Sicherheit. Es gibt eine Reihe von Merkmalen, die als Indikatoren vermutet werden, vor allem wenn sie gehäuft auftreten. Nachgeburtlich wird bei Verdacht auf Down Syndrom ein Chromosomentest durchgeführt. Symptomatisch sind verschiedene körperliche Erkrankungen wie Herzfehler und Fehlbildungen im Darm, Leukämie, Seh- und Hörstörungen.
In der Allgemeinheit bekannter sind die äußeren Merkmale wie das flache Gesicht und eine geringere Intelligenz. Allerdings ist hier sehr differenziert zu betrachten, Menschen mit Down Syndrom können beispielsweise beachtliche künstlerische Leistungen, unter anderem beim Malen, vollbringen. Es sind bestimmte Fähigkeiten eingeschränkt, die per definitum zur Allgemeinintelligenz gezählt werden, diese jedoch zum Teil sehr stark.
Hierzu zählt nicht nur die Hilfe für die Menschen mit Down Syndrom, sondern auch für die Familien. Durch das bessere Verständnis der Symptomatik haben sich eine Reihe von Förder- und Therapiemöglichkeiten ergeben, Kinder mit Down Syndrom können durchaus alltägliche Fähigkeiten sowie Lesen und Schreiben lernen. Es ist ohnehin zu beachten, dass die Intelligenzschwäche sehr differenziert auftritt.
Neuere Therapieansätze bieten auch den Umgang mit Tieren, zum Beispiel mit Delfinen, an, weil das die Aufmerksamkeit des Menschen mit Down Syndrom fesselt. Es haben sich
sehr viele Foren, Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen zur Thematik gebildet.
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