Hilfe für Osteuropa Todtnau-Seelscheid e.V. Drucken

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Hintergrund

Der Verein Hilfe für Osteuropa Todtnau-Seelscheid e.V. wurde im Jahr 1991 gegründet. Er ist als gemeinnützig und mildtätig anerkannt und hat 333 Mitglieder. Bereits 14 Mal hat der Verein das Spendensiegel des DZI erhalten (alle Angaben Stand 2008).

Hilfe für Osteuropa Todtnau-Seelscheid e.V. (HfO) leistet Hilfe in verschiedenen Ländern Osteuropas. Schwerpunktmäßig werden ausgewählte Krankenhäuser und vom Verein auf Seriösität überprüfte soziale Einrichtungen im Rahmen von Hilfsgütertransporten unterstützt. Vor Ort ermitteln vertrauenswürdige Kontaktpersonen, welche Hilfsgüter benötigt werden und überwachen deren korrekte Verteilung.

Des Weiteren vermittelt der Verein Patenschafen in Rumänien und Moldawien. 

Die folgende Karte zeigt, in welchen Ländern HfO aktiv ist:

 Moldawien
 Polen
 Rumänien
 Ukraine

   

   

 

Seit der Vereinsgründung wurden insgesamt 47 Hilfsgütertransporte nach Polen, Rumänien, Moldawien und in die Ukraine durchgeführt. Außerdem wurden verschiedene andere Initiativgruppen mit Kleider-, Medikamenten- und Lebensmittelspenden für Haiti, Rumänien, Polen, Ukraine, Weißrussland, Afrika und Litauen unterstützt. Insgesamt hat der Verein seit 1992 1.797 Tonnen Hilfsgüter im Wert von ca. 18 Millionen € in die genannten Länder gebracht. 

Zielsetzungen

Hilfsgüter unterwegs

Ein Blick in die auf der Website des Vereins veröffentlichte Satzung zeigt, welche Zielsetzungen Hilfe für Osteuropa e.V. verfolgt:

Der Verein hat das Ziel, akut oder auch längerfristig Hilfstransporte hauptsächlich in osteuropäische Länder, die in Not geraten sind, durchzuführen. Die Hilfsgüter sollen vornehmlich gezielt an soziale und gemeinnützige Adressen ausgeliefert werden, die den Vereinsmitgliedern bekannt sind und deren Seriosität überprüft wird.“ 

Projekte

Im Folgenden wird dargestellt, welche Einrichtungen in den jeweiligen Ländern durch die HfO mit Hilfsgütern versorgt werden. Die Darstellung kann hier nur knapp und überblickartig gehalten werden, eine ausführliche und sehr informative Beschreibung aller Projekte findet sich auf der Website des Vereins

Rumänien

In Rumänien werden Hilfsgüter in vier Städte geliefert: Tirgu Mures, Piatra Neamts, Tulghes und Bukarest. 

In Tirgu Mures (Neumarkt an der Mur) wird das Forum der Deutschen in der Stadt mit Hilfslieferungen und Geldmitteln unterstützt. Dazu gehören Kleidung, Lebens - und Pflegemittel sowie Gebrauchsgegenstände des täglichen Bedarfs und auf besondere Anforderung auch Möbel und andere Einrichtungsgegenstände. Diese Güter können von vielen bedürftigen Bürgern auch angesichts eines allgemein steigenden Preisniveaus in Rumänien nicht selbst finanziert werden. 

In Piatra Neamts werden sieben Empfängerstationen mit Hilfsgütern beliefert: das Forum der Deutschen, die Schule "Spiru Haret", das Sportlyceum, das städtische Krankenhaus, ein Kinderhilfswerk, eine Altenhilfe, die Stiftung „Asociatia humanitare Ursula Honeck Piatra Neamts“ und verschiedene Kindergärten (s. Bild). Kindergarten

In Tulghes, einem abgelegenen Dorf in den Karpaten, wird eine Klinik für psychiatrische Patienten unterstützt. Mit der Unterstützung durch die HfO konnten die nach der Revolution herrschenden katastrophalen und menschenunwürdigen Zustände in der Einrichtung sukzessive verbessert werden. Mittlerweile leben die Patienten in zwar bescheidenen aber durchaus annehmbaren Verhältnissen. 

In Bukarest wird der katholische Hilfsverein Bukarest mit Geldmitteln, Kleidung und Gebrauchsartikeln sowie Pflege - und Hygieneartikeln unterstützt.

Moldawien

In Moldawien werden die Städte Chisinau und Orhei beliefert.

In Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens, werden sieben Empfänger beliefert, darunter fünf Krankenhäuser: die Krebsklinik, die Kinderklinik "Cotaga", die Kinderklinik "Ignatenco", die Cardiochirurgische Abteilung der Republikanischen Klinik und die Klinik Nr. 4. Für diese Kliniken stellen die von der Hilfe für Osteuropa e.V. gestifteten Hilfsgüter fest einkalkulierte und dringend benötigte Unterstützungen dar. 

In Orhei werden das Krankenhaus und die orthodoxe Pfarrei versorgt. Zudem werden für die nahe gelegenen Dörfer Jora de Mijloc und Bolohan Patenschaften für besonders bedürftige Kinder und Familien vermittelt

Die folgenden Bilder dokumentieren drei Hilfsgütertransporte nach Rumänien und Moldawien in den Jahren 2007 und 2008:

Hilfsgütertransport   Hilfsgütertransport

Hilfsgütertransport  Hilfsgütertransport

Ukraine

Hilfstransporte in die Ukraine wurden in den Jahren 1994 bis 1996 durchgeführt. Dabei wurden vor allem Städte im Osten des Landes beliefert, die nur selten von Aktionen westlicher Hilfsorganisationen erreicht werden. HfO-Transporte gingen in die Städte Luhansk und Severodonesk. Obwohl weiterhin Hilfe dringend benötigt wird, mussten diese Transporte wegen der schikanösen Behandlung an den Grenzübergängen und den sehr rigiden Zollbestimmungen vorerst eingestellt werden.

Polen

Bis zum Jahr 1998 wurden mehrere Kleintransporte und zwei Großtransporte nach Polen durchgeführt. Empfänger waren das Kloster Lesnika bei Opeln sowie die Frauenklinik in Bielsko Biala, das Krankenhaus und der Kindergarten von Zakopane und die onkologische Klinik in Krakau.

Die Bedingungen in Polen haben sich inzwischen soweit stabilisiert und gebessert, dass regelmäßige Hilfsaktionen nicht mehr erforderlich sind.

Kurzzusammenfassung

  • Hilfsorganisation mit langer Tradition (seit 1991)
  • Hilfsgütertransporte in verschiedene Länder Osteuropas
  • kontinuierliche Lieferungen an bestimmten Empfänger ("Stationen")
  • Zusammenarbeit mit Vertrauenspersonen vor Ort

 

 

Wie können Sie helfen? 

  • Sachspenden
  • Geldspenden
  • Übernahme einer Patenschaft


 

Weitere Informationen über die Hilfe für Osteuropa Todtnau-Seelscheid e.V. finden Sie auf der Website des Vereins


Quellen:
http://wp1026973.wp046.webpack.hosteurope.de/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 29. Juni 2008 )