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Hintergrund
Auch in der heutigen Zeit ist die finanzielle und technische Ausstattung der Häuser des öffentlichen Gesundheitssystems in Osteuropa noch völlig unzureichend. Hoch motivierte Ärzte und Krankenhausmitarbeiter können ihren Patienten mangels entsprechender Ausstattung nicht die Hilfe und Versorgung gewähren, die ihnen nach ihrer Ausbildung eigentlich möglich wäre.
Die medizinisch-technischen Geräte sind, wenn überhaupt vorhanden, völlig veraltet. Vielfach fehlt es z.B. an EKGs, Geräten zur Sonographie, Endoskopen mit Lichtquelle, Röntgengeräten, Laborgerätschaften, Stethoskopen und Reflexhämmern, OP-Lampen, Narkosegeräten mit Zubehör, Beatmungsgeräten, Dialysemaschinen, Überwachungsmonitoren und Defibrillatoren. Auch mangelt es an Bettwäsche, Decken und Personalbekleidung. Ebenso fehlen Verbrauchsmaterialien, wie z.B. Verbandsstoffe, Infusionskanülen, Katheter, Tuben, Einmalhandschuhe, Dialysefilter, EKG-Elektroden und Nahtmaterial.
Angesichts dieser Mängel führt der im Jahr 1991 gegründete und als gemeinnützig anerkannte Verein IceFlower - Initiative für medizinisch-technische Hilfe e.V. über Spenden finanzierte Hilfsgütertransporte nach Osteuropa durch und versorgt medizinisch-technische Einrichtungen vor Ort mit dringend benötigten Materialien.
Mittlerweile hat es 23 dieser Hilfsgütertransporte mit einem Gesamtwert von über vier Millionen Euro gegeben (Stand: Anfang 2009). Die folgende Karte zeigt, in welche Länder diese Transporte gingen:
Es handelt sich um folgende Länder:
| Mazedonien |
| Republik Moldau |
| Polen |
| Rumänien |
| Ukraine |
| Ungarn |
Zusätzlich hat es einen Hilfsgütertransport nach Usbekistan und im Jahr 2007 nach Litauen (beides nicht auf der Karte) gegeben.
In den letzten Jahren konzentriert sich die Hilfe auf die Republik Moldau.
Zielsetzungen
Mit den Hilfslieferungen soll ein Beitrag zur humanitären Unterstützung bedürftiger Menschen in Osteuropa geleistet werden.
Projekte
Hilfsgütertransporte
IceFlower e.V. sammelt medizinisch-technische Hilfsgüter, sortiert und verpackt diese und organisiert den Versand. Bei allen Geräten wird darauf geachtet, dass diese voll funktionsfähig sind und dass Gerätepass und Bedienungsanleitung vorhanden sind. Die Transporte werden von den Mitgliedern des Vereins direkt bis zu ihrem jeweiligen Bestimmungsort begleitet. So ist sichergestellt, dass die Hilfsgüter wirklich da ankommen, wo sie benötigt werden.
Vor Ort wird dann auch kontrolliert, wie die Hilfsgüter des Vorjahres zum Einsatz gekommen sind. Iceflower erwartet von den Empfängereinrichtungen einen lückenlosen Nachweis über den Verbleib der Hilfsgüter. Auf die persönliche Begleitung der Transporte und die jährliche Nachkontrolle der Verwendung legt die Hilfsinitiative besonderen Wert.
Eine genaue Aufstellung der unterstützten Institutionen sowie ausführliche Informationen über die Transporte in Form konkreter Reiseberichte finden Sie auf der Website von IceFlower e.V.
Wichtelpäckchen-Aktion
Neben den Hilfsgütertransporten findet jedes Jahr die Aktion "Wichtelpäckchen - Hilfe von Kindern für Kinder" statt. In hiesigen Kindergärten packen Kinder schuhkartongroße Pakete mit (gebrauchten oder neuen) Spielsachen, Süßigkeiten, Malsachen etc. Die Päckchen werden direkt vor Ort in Waisenhäusern, Kinderkrankenhäusern und Kindergärten verteilt.
Kurzzusammenfassung
- Hilfsgütertransporte nach Osteuropa
- Lieferung dringend benötigter medizinisch-technischer Gegenstände
- persönliche Begleitung aller Transporte bis zum Zielort
- persönliche Kontrolle der Mittelverwendung
Wie können Sie helfen?
- Mitgliedschaft im Verein (Kosten: 5 € monatlich)
- Spenden
- Initiierung/ Durchführung von Benefizveranstaltungen zu Gunsten von Iceflower e.V.
- Bekanntmachung des Vereins
Dieses sind nur einige Unterstützungsmöglichkeiten.
Weitere Informationen über IceFlower - Initiative für medizinisch-technische Hilfe e.V. finden Sie auf der Website des Vereins.
Quellen:
http://www.iceflower.de
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