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HilfsWaise e.V. im Überblick
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Äthiopien
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Arbeitsschwerpunkte:
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Unterstützung von Waisenkindern
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Gründung:
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2003 |
Sitz:
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Rangsdorf |
Website:
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HilfsWaise
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Hintergrund
Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt. In der Rangliste des Human Development Index (HDI) des Jahres 2009 belegt das Land Platz 171 von insgesamt 182 Ländern (Quelle: Wikipedia).
Damit fällt Äthiopien in die Kategorie der "gering entwickelten" Länder. Gemessen am Pro-Kopf-Einkommen (Stand 2007: 220 USD) ist es auch innerhalb des afrikanischen Kontinents eines der ärmsten Länder (Quelle: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung/BMZ).
Weite Teile der Bevölkerung leben in großer Armut und existentieller Not.
"Vor allem die Gebiete im Nordosten und Südosten des Landes sind von der
Nahrungsmittelknappheit betroffen. Nach Schätzungen sind mehr als
sieben Millionen Menschen ständig und weitere sechs Millionen wegen der
Dürre 2008 auf Hilfeleistungen angewiesen." (Quelle: BMZ)
Weitere Zahlen verdeutlichen die großen wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes (Quelle: Welt in Zahlen, Stand: 2007):
- Lebenserwartung (Männer): 47,8 Jahre
- HIV-Infizierte: 1.720.000; bei Wikipedia wird sogar eine Zahl von ca. 3 Millionen Menschen genannt (Stand: 2006)
- Analphabetenquote (über 14 Jahre): 53%
In Äthiopien gibt es derzeit ca. 5-6 Millionen Waisenkinder, die oft
schutzlos auf der Straße leben müssen. Die Eltern sterben aufgrund
fehlender medizinischer Betreuung an tödlichen Krankheiten wie AIDS,
Malaria etc.
Vor diesem Hintergrund wurde der gemeinnützige Verein HilfsWaise e.V. gegründet. HilfsWaise e.V. entstand 2003 aus einer privaten Initiative und unterstützt drei Waisenhäuser in Äthiopien. Seit 2005 hat der Verein den Schwerpunkt auf die Vermittlung von persönlichen Patenschaften gelegt.
ZielsetzungenZiel und Aufgabe des Vereins ist es Spenden für die unterstützten Waisenhäuser zu sammeln und Patenschaften zu vermitteln. Dadurch sollen die Lebensbedingungen der Waisenkinder in diesen Einrichtungen verbessert werden.
Projekte
HilfsWaise e.V. unterstützt Waisenhäuser in den Ortschaften Sebeta, Melka Jebedu und Harar.
Waisenhaus Sebeta
Für das Waisenhaus in Sebeta wurden Schulbücher gekauft und die Anschaffung eines elektrischen Brotofens wurde durch Spendengelder unterstützt. Zur Verbesserung der hygienischen Situation wurden außerdem sanitäre Baumaßnahmen ergriffen.
Waisenhaus Melka Jebedu
In Melka Jebedu konnten mith Hilfe von Spendengeldern ein Wohngebäude und eine Küche gebaut sowie Doppelstockbetten angeschafft werden. Außerdem wurden auch hier die sanitären Bedingungen verbessert.
Die Waisenhäuser Sebeta und Melka Jebedu gehören zu einem orthodoxen
Frauenkloster, deshalb können dort nur Mädchen aufgenommen werden. Die
Nonnen haben jahrzehntelange Erfahrung mit Kindern und sind für die
Mädchen gute Mütter. Sie leisten u.a. harte Feldarbeit, um sich und die
Kinder durchzubringen.
Waisenhaus Harar
Für das Waisenhaus in Harar wurden mithilfe von Spendengeldern ein Brunnen sowie ein Lehrgebäude gebaut. Das Lehrgebäude konnte zusätzlich eingerichtet und mit Schulbüchern und PC´s zur Berufsvorbereitung ausgestattet werden.
Im Jahr 2006 stand das Waisenhaus in Harar aus Kostengründen vor der Schließung. HilfsWaise e.V. hat spontan die Patenschaft für 30 Kinder übernommen, für die die Vereinsgründerin Erdmute Krafft persönliche Paten in Deutschland gesucht und gefunden hat. Das war die Rettung für das Haus.
Inzwischen leben im Waisenhaus Harar 101 Mädchen und Jungen.
Kurzzusammenfassung
- Unterstützung von Waisenhäusern in Äthiopien
- Vermittlung von Patenschaften für Waisenkinder
Wie können Sie helfen?
- Geldspenden (auf Wunsch Spendenbescheinigung)
- Übernahme einer Kinderpatenschaft
(auf Wunsch Spendenbescheinigung)
- Hiflswaise sucht immer nach kostenfreien hochfrequentierten Räumen und Ausstellungsmöglichkeiten für eine Fotowanderausstellung über den Alltag der Waisenkinder in Äthiopien
Zu beiden Möglichkeiten finden sich auf der Website von HilfsWaise e.V. ausführliche Informationen.
Weitere Informationen über HilfsWaise e.V. finden Sie auf der Website des Vereins.
Quellen:
http://www.hilfswaise.de
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