Lebenschancen Malawi Drucken

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Hintergrund

Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt (Quelle: aneki.com). Das Land ist infrastrukturell unterentwickelt, bildungsschwach und in hohem Maße auf Entwicklungshilfe aus dem Ausland durch staatliche Stellen und nicht-staatliche Organisationen (NGOs) angewiesen. (Quelle: Auswärtiges Amt)

Weitere erschreckende Zahlen:

  • durchschnittliche Lebenserwartung: 32,5 Jahre
  • 30-55% der Bevölkerung sind HIV-positiv
  • Analphabetenrate bei Männern 24%, bei Frauen 51% (Stand 2005)
  • mehr als 50% der Bevölkerung lebt von weniger als einem US-Dollar pro Tag

 

 

 

(Quelle: Wikipedia)

Vor diesem Hintergrund wurde das Hilfsprojekt "Lebenschancen Malawi" ins Leben gerufen. Das Projekt ist eine Initiative der Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit unter der Schirmherrschaft von Walter Scheel (Bundespräsident a.D.).

Details zur Projektentstehung und -historie finden sich auf der Website des Projekts.

Zielsetzungen

Ziel des Projekts Lebenschancen Malawi ist es "...durch gezielte Ausbildungsmaßnahmen für traditionell praktizierende Hebammen (TBAs - Traditional Birth Attendants) die Mütter- und Kindersterblichkeit im Distrikt Nkhotakota in Malawi zu reduzieren.

Die Schulungen sollen den Hebammen nicht nur medizinische Kenntnisse zu Schwangerschaft und Geburt vermitteln, sondern sie auch für Themen wie Familienplanung und HIV/AIDS sensibilisieren." (Quelle: Projekt-Website Lebenschancen Malawi).

Konkret wird eine Senkung der Mütter- und Säuglingssterblichkeit um 25% innerhalb eines dreijährigen Projektzeitraums angestrebt (s. Projektflyer).

Dabei möchte das Projekt verschiedene Faktoren wie Bildung, Gesundheitsaufklärung und Frauenrechte miteinander verbinden.

Projekt

Die Schulungen im Rahmen des Projekts werden in den Räumen einer von zwei Geburtskliniken im gesamten Distrikt Nkhotakota - dem St. Anne's Hospital - in Form von mehrwöchigen Lehrgängen durchgeführt.

Themenschwerpunkte der Lehrgänge:

  • Abbau von Vorurteilen zwischen den traditionell praktizierenden Hebammen sowie dem medizinisch geschulten Krankenhauspersonal
  • Geburtskomplikationen sowie deren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
  • Richtige Behandlung von Krankheiten wie Durchfall, Malaria oder Atemwegserkrankungen
  • Familienplanung
  • HIV-Prävention 









Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist, dass die TBAs als Multiplikatoren betrachtet werden, die von weiten Teilen der Bevölkerung anerkannt sind und ihr erlerntes Wissen entsprechend weitergeben können und sollen.

Die folgenden Bilder vermitteln einen Eindruck von den durchgeführten Schulungen:

Schulung

Schulung

Schulung

Schulung

Kurzzusammenfassung

  • Hilfsprojekt der Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
  • Zentrales Ziel: Senkung der Mütter- und Säuglingssterblichkeit im Distrikt Nkhotakota (Malawi) um 25% und Reduzierung der HIV-Infizierungsrate bis 2010

  

Wie können Sie helfen? 

  • Sachspenden (medizinisches Verbrauchsmaterial)
  • Geldspenden

 

 

Weitere Informationen über das Projekt Lebenschancen Malawi finden Sie auf der Website des Projekts.


Quellen:
http://www.lebenschancen.org
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. September 2009 )