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Hintergrund
Wie in vielen Ländern Afrikas, Asiens oder Latein- bzw. Südamerikas ist
auch in Kenia die allgemeine Armut eines der größten Probleme. Der Deutsche Entwicklungsdienst macht dazu folgende Angabe: Der Anteil der absolut Armen an der Gesamtbevölkerung liegt bei erschreckenden 52%.
Als Ergebnis der weit verbreiteten Armut treten verschiedene
gesellschaftliche Probleme, wie z.B. Slumbildung oder
Straßenkinderelend in den Großstädten (z.B. Nairobi), offen zu Tage.
Abgesehen davon sind die Wohnverhältnisse und die Versorgungslage
vieler Menschen, insbesondere in den ländlichen Gebieten, kritisch bis
alarmierend. Die Landbevölkerung leidet zudem unter mangelhaften
infrastrukturellen Voraussetzungen. Gerade im Bildungs- und
Gesundheitssektor sind die Zustände zum Teil katastrophal.
Weitere Daten, die die gesellschaftliche Problemlage in Kenia verdeutlichen (Quelle: Welt-in-Zahlen):
- allgemeine Lebenserwartung unter 50 Jahre
- 0,14 Ärzte je 1000 Einwohnern
- 1,3 Mio. HIV-Infizierte
- knapp drei Mio. Analphabeten (über 14 Jahre)
Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2006 die Kenia-Hilfe-Köln e.V. gegründet. Der Verein leistet konkrete Hilfe für verwaiste und kranke Kindern im kenianischen Kwale-Distrkt (beginnt südlich von Mombasa und reicht bis an die Grenze Tansanias) und setzt sich besonders für benachteiligte Kinder ein, die ihre Eltern verloren haben und ohne fremde Hilfe perspektivlos sind.
Zielsetzungen
Die Zielsetzung des Vereins besteht darin, kranken bzw. verarmten elternlosen Kindern medizinische Hilfe, ausreichende Ernährung sowie den Schul- oder Kindergartenbesuch zu ermöglichen (ohne erfolgreichen Vorschulabschluss ist den Kindern der Zugang zur Schule verwehrt).
Eng verzahnt mit der Linderung der allgemeinen Armut bedürftiger Kinder besteht also ein Eckpfeiler der Arbeit der Kenia-Hilfe-Köln darin, hilfsbedürftigen Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und hierdurch Chancen für die Zukunft zu ebnen.
Diese Zielsetzung ergibt sich aus der Überzeugung, dass langfristig nur eine Hilfe zur Selbsthilfe Ertrag bringen kann, wofür ein angemessenes Bildungsniveau der betroffenen Menschen notwendige Voraussetzung ist.
Hilfsleistungen
Die Kenia-Hilfe-Köln organisiert mindestens ein Mal pro Jahr einen Hilfsgütertransport nach Kenia. Dort werden dann Medikamente, Naht- und Verbandsmaterial etc. an Ärzte und Krankenhäuser verteilt, um für die Kinder eine bessere Versorgung zu erreichen.
Dort, wo die Not am größten ist, hilft der Verein mit der Versorgung von Lebensmitteln, Matratzen, Moskitonetzen, Kleidung, Schulutensilien und vielem mehr (Quelle: Website des Vereins). Alle Hilfsgüter werden durch Mitglieder des Vereins persönlich verteilt, so dass sicher gestellt ist, dass die Hilfe auch wirklich da ankommt, wo sie gebraucht wird.
Projekt Vorschulkindergarten (geplant)
Um benachteiligten Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen bzw. das Bildungsniveau zu verbessern, ist als nächstes Projekt der Bau und Betrieb eines Vorschulkindergartens für Waisen und Halbwaisen geplant.
Diese Einrichtung soll z.T. auch für Kinder zugänglich sein, deren Eltern nicht in der Lage sind die Gebühren für den Besuch des Kindergartens zu bezahlen. Dort erhalten die Kinder mindestens ein Mal pro Tag eine warme Mahlzeit und werden gezielt auf den späteren Schulbesuch vorbereitet.
Kurzzusammenfassung
- humanitäre Hilfe im Kwale-Distrikt (Kenia)
- Organisation von Hilfsgütertransporten
- geplantes Projekt: Bau und Betrieb eines Vorschulkindergartens
Wie können Sie helfen?
Die unterschiedlichen Möglichkeiten zu helfen werden auf der Website des Vereins ausführlich dargestellt und im Folgenden nur stichpunktartig genannt:
- Geldspenden (auch Online-Spenden) insbesondere für den geplanten Vorschulkindergarten
- Sachspenden (Medikamente, Verbandsmaterial, Schulutensilien)
- Übernahme Sponsoring
- aktive Mitgliedschaft im Verein (25 € jährlich)
- Beteiligung an einzelnen Benefizveranstaltungen
Weitere Informationen über die Kenia-Hilfe-Köln e.V. finden Sie auf der Website des Vereins.
Quellen:
http://www.keniahilfe-koeln.de
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