Unter dieser Rubrik wird ausgewählte Literatur zu Eine-Welt Themen streiflichtartig vorgestellt.

Dabei werden einige Kernaussagen der jeweiligen Quellen zusammengefasst und mit Zitaten abgerundet.

Die zitierten Passagen sind aus meiner Sicht besonders prägnant und von exemplarischem Stellenwert. Sie decken aber wegen der hier gebotenen Kürze naturgemäß nur einen kleinen Teil der Aussagen der Autoren ab.




Faktor Mensch

Titel: Faktor Mensch (2005) 

Autor: Spiegel, Peter

Verlag: Horizonte

Welt mit Zukunft

soon to come...


 
Welt mit Zukunft

Titel: Welt mit Zukunft (2006) 

Autor: Radermacher, Franz Josef & Beyers, Bert

Verlag: Murmann

Welt mit Zukunft

Das Buch von Radermacher und Beyers ist einerseits eine kritische Bestandsaufnahme der vielen zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten und Fehlentwicklungen im Zuge einer nach marktradikalem Vorbild (miss)gestalteten Globalisierung.

Damit verbunden skizzieren die Autoren unter anderem ein Kollaps-Szenario, welches droht, wenn sich an den gegenwärtigen ordnungspolitischen Zuständen nichts ändert.

Radermacher und Beyers belassen es jedoch nicht bei einer Analyse, sondern zeigen gleichzeitig Lösungswege auf in Richtung einer besseren Globalisierung. Ein zentrales Element ist dabei eine globale ökosoziale Marktwirtschaft mit dem Zwischenschritt eines weltweiten Marshall Plans.

Dieser ordnungspolitische Rahmen bietet die Chance auf eine gerechtere und lebenswerte Zukunft für alle Menschen in allen Regionen. 

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Muhammand Yunus - Banker der Armen

Titel: Muhammad Yunus - Banker der Armen (2006) 

Autor: Spiegel, Peter

Verlag: Herder Spektrum

Muhammad Yunus - Banker der Armen

Peter Spiegel - Gründer der internationalen NRO "Terra One World Network" und einer der Initiatoren der Global Marshall Plan Initiative - stellt in seinem Buch die Eckpfeiler der Arbeit und Philosophie von Muhammad Yunus dar.

Yunus gründete in Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Erde, die Grameen Bank und vergibt Mikrokredite an die Ärmsten der Armen. Mittlerweile haben mehr als 100 Millionen Menschen Mikrokredite nach seinem Modell erhalten und konnten sich dadurch eine Existenz aufbauen, die ein Ende der bitteren Armut bedeutete. 

Yunus erhielt im Jahr 2006 als Höhepunkt einer Reihe von Auszeichnungen den Friedensnobelpreis.

Das Buch besticht durch seine prägnante und verständliche Zusammenschau der wichtigsten theoretischen Annahmen und praktischen Umsetzungsmaßnahmen der Arbeit von Muhammad Yunus. 

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Globale Maßlosigkeit

Titel: Globale Maßlosigkeit (2006) 

Autor: Sabet, Huschmand

Verlag: Patmos 

Globale Maßlosigkeit

"Globale Maßlosigkeit" ist ein äußerst vielschichtiges und Facetten reiches Buch.

Einerseits ist es ein Plädoyer für die Stärkung bzw. den Stopp des Zusammenbruchs des weltweiten Mittelstandes als größten wirtschaflichen Leistungsträger.

Gleichzeitig und damit eng verbunden hält der Autor einen flammenden Appell an die Supperreichen vorübergehend auf weitere Einkommenszuwächse zu verzichten und "Nullrunden" der Vermögensvermehrung zu akzeptieren, damit die Schere zwischen Arm und Reich nicht immer weiter auseinander geht.

Das Buch zeichnet die Vision einer harmonisch und auf dem Prinzip der Nächstenliebe zusammen lebenden Weltgemeinschaft, wobei die Rolle der Religion als höchste Instanz der Wertevermittlung betont wirdl.

An Stelle immer weiter gehender und durch nationale Interessen diktierter Entfremdungstendenzen sollen eine gemeinsame Weltinnenpolitik und ein Weltethos treten -  getragen durch einen alles übergreifenden Religionsfrieden.

Flankierend wird ein Globaler Marshall Plan mit einer Ökoszialen Marktwirtschaft gefordert.

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Eine unbequeme Wahrheit

Titel: Eine unbeqeme Wahrheit; 6. Auflage (2006) 

Autor: Gore, Al

Verlag: Riemann 

 Eine unbequeme Wahrheit

"Eine unbequeme Wahrheit" ist ein gleicher Maßen einfach wie brilliant geschriebenes Buch.

Seite um Seite entfaltet Gore in verständlicher Weise und durch eindrucksvolle Naturaufnahmen belegt wissenschaftliche Fakten, die den drohenden Niedergang unserer Welt befürchten lassen, wenn es nicht zu einer raschen Umkehr bisheriger Fehlentwicklungen kommt.

Frei von Polemik spricht Gore Klartext und nennt diejenigen Organisationen und Lobbyisten beim Namen, die eine große Mitschuld am Dilemma haben.

Der Autor entlässt den Leser mit der Hoffnung, dass es zwar eine Minute vor Zwölf aber noch nicht zu spät ist die Katastrophe aufzuhalten.

Dazu werden nicht nur strategische Lösungsansätze aufgezeigt, die politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger in die Pflicht nehmen, sondern auch praktische und konkrete Alltagstipps für den Einzelnen aufgezeigt.

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